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RSSPrint

Sterben, Tod und Bestattung

„Lehre uns bedenken, dass auch wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“

Psalm 90,12

Sterbebegleitung und Aussegnung am Totenbett

Jeder Mensch stirbt. Oft geschieht das im Krankenhaus, unverhofft und unerwartet. Besser ist es, wenn ein Mensch sich in seiner gewohnten Umgebung auf den letzten Weg macht. Am wichtigsten aber ist, dass er diesen Weg nicht alleine gehen muss. Manchmal zeichnet sich der Tod ab und es ist Zeit, sich auf ihn vorzubereiten. Sterbebegleitung kann dazu ein gute Hilfe sein. Sie besteht vor allem aus Gesprächen, in denen die Ängste und Sorgen zur Sprache kommen. Auch kann ein Abendmahl den Abschied vorbereiten. Und wenn das Ende gekommen ist, verleiht eine Aussegnung am Totenbett dem Abschied eine würdige Form. Ihre Kirchengemeinde steht ihnen dazu gern mit Rat und Tat zur Seite.

Beerdigung

Wenn wir dann einen lieben Menschen verloren haben, sind wir von Trauer bestimmt. Diese Trauer ist ein Weg, den wir gehen müssen. Dabei ist die Beerdigung ein wichtiger aber auch ein schwerer Schritt. Das Beerdigungsritual hilft den Angehörigen, die Begegnung mit dem Tod zu bewältigen und der Trauer um den Toten Ausdruck und Raum zu geben. Das ist notwendig, denn von nun an, wird dieser Abschied Teil des eigenen Lebens sein.

Der Beerdigung geht ein Gespräch zwischen dem Pfarrer und den Hinterbliebenen voraus. In diesem Gespräch haben Trauer, Erinnerung und persönliche Fragen Platz. Hier wird besprochen, wie die Beerdigungsfeier gestaltet werden kann.

Ein Beerdigungsgespräch unterliegt als Seelsorgegespräch dem Beichtgeheimnis.

In der Trauerfeier versammeln sich Angehörige, Freunde und Nachbarn und andere Gemeindeglieder, um den Verstorbenen auf dem letzten Weg zu begleiten, um ihn zu ehren. Hier ist Zeit und Raum, um Abschied zu nehmen. Dabei helfen uns Lieder und Gebete. Sie bieten und Worte und Bilder, um die eigenen Gefühlen auszudrücken. Im Mittelpunkt der Trauerfeier steht die Predigt über ein Bibelwort. Es mag eines sein, das dem Verstorbenen wichtig war. Oder eines, dass tröstend in die besondere Situation hinein spricht.

Das wichtigste Wort einer evangelischen Trauerfeier aber ist das Wort der Hoffnung. Wir glauben daran, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Wir hoffen, ja wir vertrauen darauf, dass am Ende unseres Weges uns die Güte Gottes und seine Ewigkeit erwarten. Denn:

„Gott wird alle Tränen abwischen von ihren Augen. Und der Tod wird nicht mehr sein, noch Lied noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.“

                                Offenbarung des Johannes 21,4

Wenn Sie einen Trauerfall zu beklagen haben oder weitergehende Informationen wünschen, wenden Sie sich an das Gemeindebüro.

 

Letzte Änderung am: 23.12.2016