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RSSPrint

Singkreisfahrt 11.-13.08.2017

Die jährliche Singkreisfahrt ist nun schon zu einer schönen Tradition geworden. In diesem Jahr war der dreitägige Ausflug eine willkommene Unterbrechung der Sommerpause. In vier Kleinbussen haben sich Sängerinnen und Sänger des Singkreises, z. T. mit Ehepartnern und Gästen vom Marienfelder Singkreis,
Freitagmittag auf den Weg nach Jauernick in der Lausitz gemacht. Das St. Wenzeslaus-Stift, unsere Unterkunft, erreichten wir gerade rechtzeitig zum Kaffeetrinken.
Der langjährige Leiter der Begegnungsstätte, Herr Rudolph, ist im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen. So wurden wir von Herrn Gast begrüßt und ebenso herzlich empfangen wie bei unseren früheren Besuchen. Einige Mutige ließen sich durch Gewittergrollen und Regen nicht von einem Spaziergang zum Kreuzberg abhalten. Von dort bietet sich ein herrlicher Blick auf Görlitz und Umgebung.
Nach dem Abendbrot fanden wir uns im Kaminzimmer zum Singen zusammen. Sogar unsere „Nichtsänger“ ließen sich mitreißen und begeisterten alle mit ihrem Einsatz im Kanon „Holy is the Lord“. Der Abend klang mit einigen Taizé-Liedern aus. Nach einer Andacht in der Kapelle und einem guten Frühstück fuhren wir am Samstag nach Zittau, um von dort mit der historischen Schmalspurbahn nach
Oybin zu starten. Wir erlebten eine fröhliche Fahrt in dem von einer Dampflokomotive gezogenen Zug mit Speise- und Musikwagen. In Oybin besichtigten wir die Bergkirche und sangen dort einige Lieder. In der Gaststätte Aranka stärkten wir uns bei einem Mittagessen. Alle, die sich fit fühlten und gut zu Fuß
waren, stiegen danach auf den Berg und besichtigten die Festung Oybin. Diesmal hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten im dritten Versuch den Oybin und den fantastischen Blick auf die umliegende Landschaft bei Sonnenschein erleben. Alle anderen sahen sich bei einem Spaziergang den Ort an. Am
späten Nachmittag ging es mit der Schmalspurbahn im für uns reservierten Waggon wieder zurück nach Zittau. Die einstündige Fahrt war nicht nur für Eisenbahnfans ein schönes Erlebnis. In Jauernick lud die Sonne vor dem abendlichen Grillen noch mal zu einem Spaziergang zum Kreuzberg ein. Abends versammelten wir uns zum Singen am Lagerfeuer.
Den Sonntag begannen wir mit einer Andacht. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns vom St. Wenzeslaus-Stift und fuhren nach Görlitz. Dort erwartete uns an der Altstadtbrücke eine Stadtführerin, die uns den polnischen Teil der Stadt zeigte, uns viel aus der Geschichte der Stadt erzählte, aber auch von den Unterschieden, Gemeinsamkeiten und dem Zusammenleben der Menschen in der deutsch-polnischen Stadt berichtete. In einer kleinen urigen Gaststätte mit Blick auf die Neiße lernten wir die polnische Küche kennen und schätzen. Zu guter Letzt erwischte uns auf dem Weg zurück zu den Autos doch noch ein Regenschauer. Wir trafen uns aber trotzdem in der Trinitatiskirche am Görlitzer Obermarkt zum Singen, das durch die tolle Akustik zum gelungenen Abschluss unserer Fahrt wurde. Wir danken Barbara Matthies für die perfekte Organisation der Reise und den Fahrern der Busse für ihren Einsatz.

Für die Mitglieder des Singkreises und ihre Gäste: Ina Banholzer

Letzte Änderung am: 13.11.2017