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Gedanken zu Luther

 „Wer nicht liebt Wein, Weiber und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.“

Manchmal war unser lieber Martin Luther ganz schön „deftig“ mit seinen Aussagen. Von heilig oder fromm kann man hier nicht wirklich sprechen. Obwohl, ja ich höre eure Erwiderungen schon, was ist denn heilig oder fromm. Aber lassen wir diese Diskussion doch einfach mal außen vor und wenden uns diesen weltlichen Dingen zu. Ich finde diese Aussage passt ganz gut in unsere Jahreszeit. Oktoberfest, Erntefeste usw., der Mensch geniest die Früchte des Sommers. Besonders wenn es um Frischgegorenes geht wie z.B. Sauser, Federweißer und was es sonst noch gibt, muss man schnell sein. Da blieb in früheren Zeiten so manche moralische Zurechtweisung nicht aus, auch von Seiten der verschiedenen Kirchen. Und dann kommt Luther mit so einem Spruch um die Ecke. Aber ich denke gerade hier zeigt sich, dass Luther eben kein vergeistigter Theologe war, sondern mit beiden Beinen im Leben stand. Wenn Gott uns auffordert zu leben, dann heißt dies eben auch mit allen Sinnen zu leben. Und das Letzte was Gott uns verbieten würde ist, sich zu erfreuen an all den schönen Dingen, die er uns auch schenkt. Und dazu gehört eben auch das Gegorene, dazu gehört die Partnerschaft und dazu gehört auch die Freude an der Musik, auch wenn es mal keine geistlichen Lieder sind. Wichtig dabei ist, wie tue ich es. Das mag jeder selber ausfüllen. Nur eines: die Situation wo ich die Kontrolle verliere und aus überschäumender Lebensfreude ausschweifendes Verhalten wird, hat Luther meines Erachtens nicht gemeint. Aber etwas mag deutlich sein auch als Christen dürfen wir uns freuen und Spaß am Leben haben. Wer sich das versagt verpasst so unendlich viel oder wie Luther sagt, „ist ein Narr“.

 

 

 

 


Archiv

Woche 41: Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten Jahr nicht stark, im viezigsten Jahr nicht klug, im fünzigsten Jahr nicht reich ist, der darf danach nicht hoffen. 
Woche 40: Jugend ist wie Most. Der lässt sich nicht halten. Er muss vergären und überlaufen.
Woche 38: Man kann Gott nicht alleine mit Arbeit dienen, sondern auch mit feiern und ruhen
Woche 37: Die Welt ist voller alltäglicher Wunder.
Woche 34: Glück betört mehr Leute als Unglück.
Woche 33: Ich lese die Bibel, wie ich meinen Apfelbaum ernte: Ich schüttle ihn, und was runterkommt und reif ist, das nehme ich. Das andere lasse ich noch hängen. Wenn ich eine stelle in der Bibel nicht verstehe, ziehe ich den Hut und geh vorüber.
Woche 32:„Niemand soll sich mit Lasten belasten, die ihn nichts angehen.“
Woche 31: Fürbitten heißt: jemandem einen Engel senden
Woche 30:Die Welt ist voller alltäglicher Wunder.
Woche 28:Es ist kein anderer Weg zu Gott denn durch den Alltag unseres Tuns
Woche 27:Die Welt will betrügen oder betrogen werden, darum hat die Welt mit der Wahrheit nichts zu schaffen.
Woche 26: Die heilige Schrift ist ein Kräutlein; je mehr du es reibst, je mehr duftet es. 
Woche 25: Das Wort sie sollen lassen stahn und kein Dank dazu haben; er ist bei uns wohl auf dem Plan mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib: lass fahren dahin, sie haben´s kein Gewinn, das Reich muss uns doch bleiben.
Woche 23: Der Gehorsam des Fleisches gegen den Geist, das heißt recht eigentlich Paradies. 
Woche 22:Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie sauer er sich stellt. Tut er uns doch nicht, das macht er ist gericht´: Ein Wörtlein kann ihn fällen.  
Woche 20: "Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren; Es streit´ für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott, das Feld muss er behalten.
Woche 19: "Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen. Er hilft uns frei aus aller Not, die uns jetzt hat betroffen. Der alt böse Feind mit ernst er ´s jetzt meint; groß Macht und viel List sein grausam Rüstung ist, auf Erd ist nicht seinsgleichen.
Woche18: Mit jedem Kind das dir begegnet, ertappst du Gott auf frischer Tat.
Woche 17:"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen", soll Martin Luther einst gesagt haben.
Woche 16: "Über den Zaun gucken hält gute Nachbarschaft."
Woche 15: "Alles, was in der Welt erreicht wurde, wurde aus Hoffnung getan."
Woche 14: "Während ich mein Tröpflein wittenbergisch Bier trinke, läuft das Evangelium.
Woche 13: "Die Welt ist voll alltäglicher Wunder."
Woche 12: "Ich kann und will nichts widerrufen, weil weder sicher noch geraten ist, etwas wider das Gewissen zu tun"
Woche 11: "Je tiefer man die Schöpfung erkennt, um so größere Wunder entdeckt man in ihr."
Woche 10: "Das Leben der Gläubigen sei stete, ständige Buße zu Gott" - also tägliche Reue und Umkehr. "Buße ist eine fröhliche Sache!"
Woche 9: "Worauf du dein Herz hängst und dich verlässt, dass ist dein Gott."
Woche 8: "Alles, was in der Welt erreicht wurde, wurde aus Hoffnung getan." 
Woche 7: "Wer Gutes tun will, muss es verschwenderisch tun"
Woche 6: "Der Glaube bringt den Menschen zu Gott, die Liebe bringt Gott zu den Menschen."
Woche 5: "Wie man nicht wehren kann, dass einem die Vögel über den Kopf herfliegen, aber wohl, dass sie auf dem Kopf nisten, so kann man auch bösen Gedanken nicht wehren, aber wohl, dass sie in uns einwurzeln."
Woche 4: "Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat entdeckt!"
Woche 3: "Dankbarkeit ist des Lebens höchste Freude."
Woche 2: "Was kommt im neuen Jahr, kannst nit durchschauen, musst hoffen und auf Gott vertrauen."
Woche 1: "Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen!"

 

 

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Letzte Änderung am: 08.12.2017